Sharing Konzept Gastronomie Warum Geteilte Teller Mehr Sind Als Ein Trend

Sharing Konzept Gastronomie: Warum geteilte Teller mehr sind als ein Trend

Sharing Konzept Gastronomie Warum Geteilte Teller Mehr Sind Als Ein Trend

Sharing Plates oder Family Style Dining – kein neues Konzept, aber in der Gastronomie auf dem Vormarsch. Foto von Luisa Brimble

Beim Sharing-Konzept dominieren viele kleine Gerichte, die geteilt werden. Foto von Filipp Romanovski

Vielfalt als Erfolgsfaktor beim Sharing-Konzept

Ein weiterer Vorteil des Sharing Konzepts liegt in der Vielfalt. Statt sich auf ein Hauptgericht festzulegen können die Gäste aus einer Fülle von Speisen wählen, verschiedene Aromen probieren und sich durch die Karte kosten. Unterschiedliche Geschmäcker lassen sich einfacher kombinieren. Auch Ernährungstrends wie Flexitarismus, Veganismus oder Unverträglichkeiten können besser berücksichtigt werden. Für Gäste bedeutet das mehr Freiheit. Für Gastronomen eröffnet es neue Möglichkeiten in der Menügestaltung. Sharing Plates erlauben kreative Kombinationen, saisonale Anpassungen und eine flexible Angebotsstruktur. Gleichzeitig entsteht ein niedrigschwelliger Zugang zu neuen Gerichten.

Wirtschaftlichkeit: Mehr Umsatz, aber auch mehr Fragen

Für viele Betriebe ist das Sharing Konzept wirtschaftlich attraktiv. Mehrere kleine Gerichte führen oft zu einem höheren Durchschnittsbon, da Gäste mehr bestellen, zusätzliche Speisen probieren und länger bleiben. Gleichzeitig bringt das Modell Herausforderungen mit sich. Viele Gäste hinterfragen das Preis-Leistungs-Verhältnis und sind unsicher, wie viel sie bestellen sollen. Hier ist Orientierung entscheidend. Eine einfache Empfehlung: etwa drei Gerichte pro Person zum Start, danach flexibel nachbestellen. Wichtig ist, dass der Service diese Unsicherheit aktiv auffängt. Ein vergleichbares Prinzip zeigt sich beim Sushi-Kaiten: Unterschiedlich farbige Teller stehen für unterschiedliche Preise, der Gast behält jederzeit die Kontrolle. Dieses System lässt sich auch auf andere Sharing-Konzepte übertragen.

Wieso Sharing Konzapte In Der Gastronomie Scheitern

Die Umsetzung von Sharing-Konzepten in der Gastronomie muss gut durchdacht sein. Foto von SOCIAL.CUT

Kulturelle Hintergünde Des Sharing Konzepts

Das Teilen von Essen hat Wurzeln in vielen internationalen Esskulturen: Tapas in Spanien, Mezze im Nahen Osten, Izakaya in Japan, Tavolata in Italien, Injera-Platten in Äthiopien. Foto von Sour Moha

Erfolgreiche Konzepte gehen tiefer: Sie gestalten das gesamte Erlebnis rund um das Teilen von Gerichten.

Der Fokus Liegt Beim Gemeinsamen Erlebnis

Der Fokus verschiebt sich weg vom einzelnen Gericht hin zum gemeinsamen Erlebnis. Foto von Roozbeham